Diese Instrumente kann man in sogenannte Register gruppieren und zusammenfassen.

Zum Einen gibt es bei uns das Holzregister.

Dieses besteht aus (v.l.n.r.) der Querflöte, der Klarinette, und dem Saxophon.

Holzblasinstrumente

Die Querflöte ist ein Instrument mit einer seitlich am Rohr angebrachten Anblaskante, das aus der mittelalterlichen Querpfeife beziehungsweise Schwegelpfeife hervorgegangen ist. Da solche Flöten damals aus Holz gebaut waren, zählt sie auch heute noch zu den Holzblasinstrumenten.

Die Klarinette hat eine vorwiegend zylindrische Bohrung und ist mit einem Mundstück mit einfachem Rohrblatt ausgestattet.

Auf beim Saxophon bzw. Saxofon entsteht der Ton durch ein einzelnes schwingendes Rohrblatt. Deswegen zählt das Saxophon zu den Holzblasinstrumenten und nicht, wie sich aufgrund des Materials vermuten ließe, zu den Blechblasinstrumenten.

 

Das Register des Hohen Blechs besitzt Instrumente, die in der höheren Tonlage liegen.

Hierzu gehört die Trompete (oben) und das Flügelhorn (unten).

Holzblech

Die Abmessungen der Trompete sind relativ eng und der Schalltrichter entsprechend weit ausladend. Die Rohrlänge der am häufigsten vorkommenden B-Trompete beträgt ca. 134 cm.

Das Flügelhorn ist in Bauform und Stimmung im Grunde mit der Trompete vergleichbar, allerdings hat es abweichend von dieser ein überwiegend kegelförmiges Rohr, eine weitere Abmessungen und ein Mundstück mit einem tiefen Kessel.

 

Im Gegensatz zum Hohen Blech umfasst das Register des Tiefen Blechs spezielle Instrumente der tiefen Tonlage.

Hierzu zählen (v.l.n.r.) die Tuba, das Bariton, das Tenorhorn und die Posaune.

Tiefenblech

Die Tuba ist das tiefste aller gängigen Blechblasinstrumente. Sie besitzt drei bis sechs Ventile und zählt infolge ihrer weiten Bauart und der entsprechend stark kegelförmig verlaufenden Bohrung genau wie die Trompete oder das Flügelhorn zur Familie der Bügelhörner.

Das Bariton ist ein Blechblasinstrument mit drei oder vier Ventilen, sehr ähnlich dem Tenorhorn, es ist jedoch weiter gebaut und besitzt eine doppelt so lange Grundhornlänge wie die des Flügelhorns von ca. 266 cm.

Das Tenorhorn ist ebenfalls ein Blechblasinstrument mit drei oder vier Ventilen. Die Grundrohrlänge ist mit 266 cm auch gleich der des Baritons. Gelegentlich wird das Tenorhorn auch als „Bassflügelhorn“ oder ironisch als „Ferkelbass“ bezeichnet.

Die Posaune besteht aus einem S-förmig gebogenen zylindrischen Rohr, in das an einem Ende ein Mundstück eingesetzt wird und das sich am anderen Ende zum Schalltrichter öffnet. Dank ihrer Bauart klingen die Töne der Posaune härter.

 

Des Weiteren gibt es im Blasorchester verschiedene Instrumente, die ausschließlich für den Rhythmus zuständig sind: Das Schlagzeugregister.

Schlagzeug

Hierzu zählt vor allem das Schlagzeug, welches umgangssprachlich auch Drums genannt wird. Es ist eine Kombination verschiedener Schlaginstrumente. Im Laufe der Geschichte etablierten sich abhängig vom Musikstil unterschiedlichste Aufbauten des Schlagzeugs. Zur heutigen Standardform gehören Kleine Trommel, Große Trommel, Tom Tom, Hi-Hat, verschiedene Becken und Kleinperkussion wie zum Beispiel einen Holzblock, Cowbell oder Schellenkranz. Diese Kombination kann vom jeweiligen Musiker individuell zusammengestellt und mit Hilfe von Stativen oder Befestigungsstangen angeordnet werden.